Rotkopf-WintereuleConistra erythrocephala
Schon der Name verrät, dass sie zu den klassischen Winterschmetterlingen gehört, deren Leben als ausgewachsene Falter erst im Spätherbst beginnt, wo sie bis November fliegt, um dann an einem geschützten Ort unter Baumrinde oder in Höhlen zu überwintern. Die Fortpflanzung findet dann erst im Frühjahr statt, wenn die Falter ab März wieder fliegen. Die Art ist an Eichen gebunden, die offenbar die einzige Nahrungsquelle bilden. In Westsachsen ist dieser Nachtfalterart sehr selten, in den letzten 10 Jahren wurde sie lediglich an drei weiteren Fundorten beobachtet.
Aufgenommen am28.10.2022 von Uwe Kaettniß im Luchsbachtal, Pöhla.